wachsmalerkeine angst vor dem aufsatz...
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Saturday, March 10, 2007

hey, was bist du denn für ein steiler zahn?

sobald die dinge so laufen, wie man es sich eigentlich vorstellt muss man anfangen sich zu wundern und einen plan b für die wahrscheinlichsten horrorszenarien zu erstellen. nach einer unheimlichen anstrengenden arbeitszeit und einem steten kampf gegen meine lustlosigkeit, die sich mit der bereitschaft zum stänkern und pöbeln paarte,könnte ich mir ein langes wochenende. von langer hand geplant und heißer ersehnt, als weihnachten und ostern zusammen. ich kann mich tatsächlich n icht erinnern wie jung ich gewesen sein muss, als ich das letzte mal so aufgeregt war.also ging es sonntag ganz gemütlich ab nach düsseldorf. ins museum wollten philipp und ich, doch bereits beim after american apparel kaffe bei starbucks im medienhafen, zeigten wir solch heftige versackungserscheinungen, dass man ersteinmal beschloss, die ausstellung auf unbestimmte zeit zu verschieben ("ey die geht ja noch n bisschen, wäre ja voll früh da jetzt schon reinzugehen") und sich ein wenig in der altstadt rumzustreunen. ich war emotional eindeutig nicht stabil genug um diverse läden zu betreten, die ich sofort leerzukaufen bereit war. ich mein, ich bereue nichts und mag meine neuen sachen, aber der mmonat hat noch beachtlich viele tage, so dass ich nun deutlich kürzer treten muss.damn! (sagte ich lang nicht mehr)
wirtschaften war ja noch nie mein ding und so zog die konsumkarawane weiter durch die stadt auf dem fast direkten weg ins japanische viertel. auf dem weg ergatterten wir noch jeweils einen lind schokohasen, für unsere meinung zu kommenden telekomwerbung (selten so eine scheisse gesehen). ich glaube philipp würde auf der meisterschaft im hasenvernichten sehr weit vorne landen, denn ich hatte meinen hasen nichteinmal ausgepackt da war seiner bereits verschlungen.
beim sushimann angelangt war ich wiedereinmal bereit enorme investitionen zu täteigen. ein herz für inder und japaner und mir euren thunfisch!
mein einziges glück ich konnte abends beim frisör einen gutschein einlösen und ich bekam sogar einen neuen. ich trage nun vokuhila. wie schon so oft an diesem tag schwebte ich auf einer rauschartigen euphoriewelle und drängte die arme frisörin immer weiter zu schneiden bis sie mir irgendwann einhalt gebot.
ich bin zufrieden mit den haaren, den klamotten und auch mit dem herlichen essen, welches ich mir gönnte.die spätfolgen heißen aber auch nicht umsonst SPÄTfolgen. mich traf der schlag, als ich gestern meinen kontostand prüfte.
die freitagliche neidryder kostete mich unmengen von nerven und verstand. ich kann gar nicht mehr recht konstruieren wie was ablief und möchte auch gar nicht, weil ich mich sonst wieder aufrege oder in schallendes gelächter fallen würde, was sich auch wieder negativ auf meinen momentanen gebisszustand auswirken würde^^
seit sonntag leide ich unter zahnschmerzen, aber nicht im zahn, sonder eigentlich ist es eher ein unangenehmer druck und ein stechen im kiefer. ich schob es auf die weisheitszähne. meine wachsen nämlich unheimlich langsam und das zahnfleisch hatte sich schonmal nicht rechtzeitug zurückgebildet. als gar nichts mehr ging (ich konnte meinen mund nicht mehr als einen zentimeter öffnen) ging ich alter angsthase doch tatsächlich zum zahnarzt. weisheitszähne müssen raus die erste diagnose und auch das röntgenbild bestätigt diese. (das röntgen war so furchtbar!) ehe ich mich versah hatte ich einen termin beim kieferchirurgen und die gewissheit endgültig aus dem club derer, die ihre zähne behalten durfen, zu fliegen. auf den letzten milimeter haben sich diese mistviecher nach hinten verkeilt und machen mir die kommende woche wahrscheinilich nicht gerade sehr angenehm. ich warte ab und versuche entspannt an die sache ranzugehen. quasi die zähne zusammenzubeissen. HAHAHAHA -_-

herzlichst


Tuesday, December 19, 2006

ohne titel

motivation ist in unseren zeiten mangelware, das hört und liest man immer wieder. ich schwimme mit auf der welle der deutschen nörgler und besitze auch noch die dreistigkeit zufrieden damit zu sein.
aber es ist auch wirklich ein graus. die zweite neidryder und mein 21ter geburtstag waren gerade vorbei, da fährt man auch schon wieder auf seminar. ich möchte mich nicht beschweren. es war angenehmer, als beim ersten mal. die nervige gruppenfindungs- und kennenlernphase fiel weg, zumindest größten teils, man profilierte sich weniger und man lies "sich gehen". entspannung war weniger angesagt. nach meiner ersten nacht im absturzgefährdeten-paranoia-hochbett wachte ich mich muskelkater auf, so verkrampft hatte ich geschlafen und das auch nur 5 stunden, was, wie einige wissen, für mich mehr als reichlich wenig ist.in bielefeld jedoch, veranstaltungsort diesen zweiten fsj-seminares,erwachte meine kreuzworträselleidenschaft zu neuem leben und ich kann die finger nicht nur sehr schwer von sudokus, sondern auch den kleinen rentnerheftchen lassen. an dieser stelle wäre ich sehr dankbar, wenn mir jemand sagen könnte worum es sich bei "Gewässer im Salzkammergut (A)" handelt.
Da ich leider nich im besitz eines notebooks bin habe ich andere seminarerlebnisse verdrängt, vergessen oder momentan unauffindbar in meinem hirn vergraben. (wer schenkt mir zum fest der liebe ein notebook?)
Kaum zu hause angekommen machte man sich letzten freitag auf den weg zu mister morrissey in die philippshalle, welche mir erschreckend groß vorkam. ich erinnere mich nicht wann ich, außer bei einem festival, jemals vor einer solch großen bühne gestanden habe und ehrlich gesagt empfinde ich miniaturhallen und clubs als angenehmer empfinde. morrissey hat mich dennoch schlichtweg umgehauen. rattenarrogant, aber unheimlich gut. die band, die er dabei hatte, war überragend und hätte auch ohne ihn spielen können ;) wenn auch nicht für diesen stolzen eintrittspreis. ganz im gegenteil zum großen (und alten) meister war das publikum weder arrogant noch friedfertig, sondern teilweise anstandslos und aggressiv. pöbel-, schlag-, und tretattacken sind wohl ein grober umriss dessen, was da zwischendurch auf uns einprasselte, wenn auch an anderen stellen im publikum völlig gegensätzliche erfahrungen gemacht wurden. alles in allem bin ich froh dort gewesen und diesen pummelveganer noch einmal live gesehen zu haben, bevor er in pop-rente geht, den drogentod stirbt, oder wegen irgendwelcher klischee prominentendelikte ins gefängnis wandert.
ich habe keine lust mehr zu arbeiten. ich leide unter kontinuirlicher motivationsabnahme und stresskopfschmerzen. ich hasse es!! ich bin gerädert wie nach einer 9 tage dauerschicht und dabei habe ich gerade mal den dienstag überstanden. einziger strohalm ist mein verlängertes (es leben die deutschen feiertage) wochenende und sibylles ankunft am freitag.

ich verabschioede mich ins bett.
herzlichst,
c


Friday, October 20, 2006

nach unterhaltung suchend

Das schlimmste am kranksein ist, dass man die plötzliche freizeit in keinster weise genießen kann. liege ich rum fühle ich mich zu fit zum liegen, stehe ich auf versagt der kreislauf. damnit! besonders ärgerlich ist natürlich, dass ich morgen nicht nach köln fahren kann *grrr*, wo jeder morgen jörgs geburtstag im rose club feiern wird...außer mir versteht sich hmpf... frustration, frustration.
dann ist da noch dieses seminar, dass nächste woche ansteht. lustiges tassen bemalen und gefühle oder ängste ausdiskutieren im teutoburger wald...ächz. und als wäre das nicht genug das ganze noch auf antibiotikum! ich könnte schreien.einzige hoffnung:ich fahre mit anke, dh wenigstens ein normaler mensch ist mir garantiert.
dieser blogeintrag stresst mich auch schon wieder zu sehr, als das ich noch weiter schreiben könnte gute nacht. ich geselle mich zurück zum fernseher. dem einzigen gefährten, den ich habe...

hüstelnd,
c


Tuesday, October 17, 2006

kein immunsystem aber bildmaterial vom ryan ^^



es war selbstverständlich wunderbar. ich liebe ihn. er ist himmlisch. leider ein alki und hustet wie ein tb-patient, aber wer würde darüber nciht hinwegsehen?! ;)




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Saturday, October 14, 2006

immunsystem bitte...

es ist unerträglich. wieder läuft die nase, wieder wird zu viel aktivität mit fieber gestraft  und wieder ist  kein symptom  konstant genug ihm mit harten drogen zu leibe zu rücken. nebenwirkung dieses momentanen dauerzustands sind trägheit und eine allgemeine kommunikationsunfähigkeit, weshalb auch dieser blogeintrag recht mager ausfallen wird.
gestern erschienen die ersten drei folgen von "die dr3i", dem nachfolger der drei fragezeichen. eine gewöhnungsbedürftige umgewöhnung, die ich wohl in den nächsten tagen ausführlich zum thema machen werde. ich warte auch dringend auf philipps rezension. ich bin gespannt.
gestern wurde wieder die stadt niedergebrannt (wenn auch nur recht kurz, da neuer fieberschub) und trotz geringer besucherzahlen recht euphorisch durchgetanzt. black metal zählte sicherlich zu den highlights und daher (naja eigentlich eher durch zufall^^) auf film festgehalten.





ich lege mich nun zurück in mein bett. kuriere, stärke und entspanne!

herzlichst,
c



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