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| hey, was bist du denn für ein steiler zahn?sobald die dinge so laufen, wie man es sich eigentlich vorstellt muss
man anfangen sich zu wundern und einen plan b für die
wahrscheinlichsten horrorszenarien zu erstellen. nach
einer unheimlichen anstrengenden arbeitszeit und einem steten kampf
gegen meine lustlosigkeit, die sich mit der bereitschaft zum stänkern
und pöbeln paarte,könnte ich mir ein langes wochenende. von langer hand
geplant und heißer ersehnt, als weihnachten und ostern zusammen. ich
kann mich tatsächlich n icht erinnern wie jung ich gewesen sein muss,
als ich das letzte mal so aufgeregt war.also ging es sonntag ganz
gemütlich ab nach düsseldorf. ins museum wollten philipp und ich, doch
bereits beim after american apparel kaffe bei starbucks im medienhafen,
zeigten wir solch heftige versackungserscheinungen, dass man ersteinmal
beschloss, die ausstellung auf unbestimmte zeit zu verschieben ("ey die
geht ja noch n bisschen, wäre ja voll früh da jetzt schon reinzugehen")
und sich ein wenig in der altstadt rumzustreunen. ich war emotional
eindeutig nicht stabil genug um diverse läden zu betreten, die ich
sofort leerzukaufen bereit war. ich mein, ich bereue nichts und mag
meine neuen sachen, aber der mmonat hat noch beachtlich viele tage, so
dass ich nun deutlich kürzer treten muss.damn! (sagte ich lang nicht
mehr)
wirtschaften war ja noch nie mein ding und so zog die konsumkarawane
weiter durch die stadt auf dem fast direkten weg ins japanische
viertel. auf dem weg ergatterten wir noch jeweils einen lind
schokohasen, für unsere meinung zu kommenden telekomwerbung (selten so
eine scheisse gesehen). ich glaube philipp würde auf der meisterschaft
im hasenvernichten sehr weit vorne landen, denn ich hatte meinen hasen
nichteinmal ausgepackt da war seiner bereits verschlungen.
beim sushimann angelangt war ich wiedereinmal bereit enorme
investitionen zu täteigen. ein herz für inder und japaner und mir euren
thunfisch!
mein einziges glück ich konnte abends beim frisör einen gutschein
einlösen und ich bekam sogar einen neuen. ich trage nun vokuhila. wie
schon so oft an diesem tag schwebte ich auf einer rauschartigen
euphoriewelle und drängte die arme frisörin immer weiter zu schneiden
bis sie mir irgendwann einhalt gebot.
ich bin zufrieden mit den haaren, den klamotten und auch mit dem
herlichen essen, welches ich mir gönnte.die spätfolgen heißen aber auch
nicht umsonst SPÄTfolgen. mich traf der schlag, als ich gestern meinen
kontostand prüfte.
die freitagliche neidryder kostete mich unmengen von nerven und
verstand. ich kann gar nicht mehr recht konstruieren wie was ablief und
möchte auch gar nicht, weil ich mich sonst wieder aufrege oder in
schallendes gelächter fallen würde, was sich auch wieder negativ auf
meinen momentanen gebisszustand auswirken würde^^
seit sonntag leide ich unter zahnschmerzen, aber nicht im zahn, sonder
eigentlich ist es eher ein unangenehmer druck und ein stechen im
kiefer. ich schob es auf die weisheitszähne. meine wachsen nämlich
unheimlich langsam und das zahnfleisch hatte sich schonmal nicht
rechtzeitug zurückgebildet. als gar nichts mehr ging (ich konnte meinen
mund nicht mehr als einen zentimeter öffnen) ging ich alter angsthase
doch tatsächlich zum zahnarzt. weisheitszähne müssen raus die erste
diagnose und auch das röntgenbild bestätigt diese. (das röntgen war so
furchtbar!) ehe ich mich versah hatte ich einen termin beim
kieferchirurgen und die gewissheit endgültig aus dem club derer, die
ihre zähne behalten durfen, zu fliegen. auf den letzten milimeter haben
sich diese mistviecher nach hinten verkeilt und machen mir die kommende
woche wahrscheinilich nicht gerade sehr angenehm. ich warte ab und
versuche entspannt an die sache ranzugehen. quasi die zähne
zusammenzubeissen. HAHAHAHA -_-
herzlichst
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| ohne titelmotivation ist in unseren zeiten mangelware, das hört
und liest man immer wieder. ich schwimme mit auf der welle der
deutschen nörgler und besitze auch noch die dreistigkeit zufrieden
damit zu sein.
aber es ist auch wirklich ein graus. die zweite neidryder und mein
21ter geburtstag waren gerade vorbei, da fährt man auch schon wieder
auf seminar. ich möchte mich nicht beschweren. es war angenehmer, als
beim ersten mal. die nervige gruppenfindungs- und kennenlernphase fiel
weg, zumindest größten teils, man profilierte sich weniger und man lies
"sich gehen". entspannung war weniger angesagt. nach meiner ersten
nacht im absturzgefährdeten-paranoia-hochbett wachte ich mich
muskelkater auf, so verkrampft hatte ich geschlafen und das auch nur 5
stunden, was, wie einige wissen, für mich mehr als reichlich wenig
ist.in bielefeld jedoch, veranstaltungsort diesen zweiten
fsj-seminares,erwachte meine kreuzworträselleidenschaft zu neuem leben
und ich kann die finger nicht nur sehr schwer von sudokus, sondern auch
den kleinen rentnerheftchen lassen. an dieser stelle wäre ich sehr
dankbar, wenn mir jemand sagen könnte worum es sich bei "Gewässer im
Salzkammergut (A)" handelt.
Da ich leider nich im besitz eines notebooks bin habe ich andere
seminarerlebnisse verdrängt, vergessen oder momentan unauffindbar in
meinem hirn vergraben. (wer schenkt mir zum fest der liebe ein
notebook?)
Kaum zu hause angekommen machte man sich letzten freitag auf den weg zu
mister morrissey in die philippshalle, welche mir erschreckend groß
vorkam. ich erinnere mich nicht wann ich, außer bei einem festival,
jemals vor einer solch großen bühne gestanden habe und ehrlich gesagt
empfinde ich miniaturhallen und clubs als angenehmer empfinde.
morrissey hat mich dennoch schlichtweg umgehauen. rattenarrogant, aber
unheimlich gut. die band, die er dabei hatte, war überragend und hätte
auch ohne ihn spielen können ;) wenn auch nicht für diesen stolzen
eintrittspreis. ganz im gegenteil zum großen (und alten) meister war
das publikum weder arrogant noch friedfertig, sondern teilweise
anstandslos und aggressiv. pöbel-, schlag-, und tretattacken sind wohl
ein grober umriss dessen, was da zwischendurch auf uns einprasselte,
wenn auch an anderen stellen im publikum völlig gegensätzliche
erfahrungen gemacht wurden. alles in allem bin ich froh dort gewesen
und diesen pummelveganer noch einmal live gesehen zu haben, bevor er in
pop-rente geht, den drogentod stirbt, oder wegen irgendwelcher klischee
prominentendelikte ins gefängnis wandert.
ich habe keine lust mehr zu arbeiten. ich leide unter kontinuirlicher
motivationsabnahme und stresskopfschmerzen. ich hasse es!! ich bin
gerädert wie nach einer 9 tage dauerschicht und dabei habe ich gerade
mal den dienstag überstanden. einziger strohalm ist mein verlängertes
(es leben die deutschen feiertage) wochenende und sibylles ankunft am
freitag.
ich verabschioede mich ins bett.
herzlichst,
c
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| nach unterhaltung suchendDas schlimmste am kranksein ist, dass man die plötzliche freizeit in
keinster weise genießen kann. liege ich rum fühle ich mich zu fit zum
liegen, stehe ich auf versagt der kreislauf. damnit! besonders
ärgerlich ist natürlich, dass ich morgen nicht nach köln fahren kann
*grrr*, wo jeder morgen jörgs geburtstag im rose club feiern
wird...außer mir versteht sich hmpf... frustration, frustration.
dann ist da noch dieses seminar, dass nächste woche ansteht. lustiges
tassen bemalen und gefühle oder ängste ausdiskutieren im teutoburger
wald...ächz. und als wäre das nicht genug das ganze noch auf
antibiotikum! ich könnte schreien.einzige hoffnung:ich fahre mit anke,
dh wenigstens ein normaler mensch ist mir garantiert.
dieser blogeintrag stresst mich auch schon wieder zu sehr, als das ich
noch weiter schreiben könnte gute nacht. ich geselle mich zurück zum
fernseher. dem einzigen gefährten, den ich habe...
hüstelnd,
c
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| kein immunsystem aber bildmaterial vom ryan ^^


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| immunsystem bitte... es ist unerträglich. wieder läuft die nase, wieder wird zu viel
aktivität mit fieber gestraft und wieder ist kein
symptom konstant genug ihm mit harten drogen zu leibe zu rücken.
nebenwirkung dieses momentanen dauerzustands sind trägheit und eine
allgemeine kommunikationsunfähigkeit, weshalb auch dieser blogeintrag
recht mager ausfallen wird.
gestern erschienen die ersten drei folgen von "die dr3i", dem
nachfolger der drei fragezeichen. eine gewöhnungsbedürftige
umgewöhnung, die ich wohl in den nächsten tagen ausführlich zum thema
machen werde. ich warte auch dringend auf philipps rezension. ich bin
gespannt.
gestern wurde wieder die stadt niedergebrannt (wenn auch nur recht
kurz, da neuer fieberschub) und trotz geringer besucherzahlen recht
euphorisch durchgetanzt. black metal zählte sicherlich zu den
highlights und daher (naja eigentlich eher durch zufall^^) auf film
festgehalten.
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